Idiotenglück

19. Dezember 2012
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Hi Leute,

heute schließe ich an mein letztes Plädoyer an. Mein 1. Bild online möchte ich Euch präsentieren und gleich ein bißchen auf die Bildanalyse eingehen.

Dazu vorher einen sehr weisen Spruch:

„Wer als Anfänger die Gestaltungsregeln der Fotografie ignoriert, hat keinen Verstand. Wer sich aber fotolebenslang daran klammert, hat keine Phantasie“. -Detlev Motz

Was lernt man denn aus so einem Fotoschinken/Fotobuch? Lektion Dingsbums: Kinder immer auf Augenhöhe begegnen!

oder: Portraits nie im Weitwinkel fotografieren, da Proportionen stark verzerrt werden.

Warum wirkt das Bild trotzdem???

Ganz einfach ich hatte Regeln gebrochen, die ich gar nicht mal kannte. Eine weitere Lektion erklärt: wenn die Perspektive von oben gewählt wird, kommen die Augen besser zur Geltung. Aha … ich würde sagen Bingo.

Desweiteren unterstreicht der proportional übergrosse Kopf, den ulkigen Charakter des Bildes.

Fazit des Ganzen: Abgesehen vom Können braucht es immer auch Glück um den perfekten Schuß zu landen. Um den grossen Fotografen Ansel Adams zu zitieren „12 gute Fotos im Jahr sind eine gute Ausbeute“ bestätigt wohl das Ganze.

Ich weiß es, als ob es noch gestern gewesen wäre. Ich drückte meiner Tochter das Telefon in die Hand und sagte Ihr,  die Mama wäre drann. Ich annimierte mein kleines Model auf einer Gefühlsebene zu kommunizieren.

„Stell Dich hin und lach einmal“ funktioniert eben nicht. Also sprach ich zu ihr: „Die Mama kann Dich nicht hören, rede mal bitte lauter oder sag Ihr daß Du sie lieb hast! Du hast sie doch lieb, oder?“

Das Alles steckt in diesem Bild. Es erzählt seine eigene Geschichte.

Vielleicht seht Ihr es nun mit anderen Augen, laßt es einfach auf Euch wirken.

Bis bald Euer Tommy.

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